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Über Alarm für Waddle 8 (Kirby-Fanfiction; Abenteuer, Humor):
Akt 2: Das Waddle 8 durchläuft radikale Veränderungen, und vieles ist nicht mehr wie es einmal war. Kirby sieht sich mit seinem Hassobjekt, Kirburu, als neuem Chef konfrontiert, während Meta von anderer Seite kräftig einstecken muss. Bimer, Jim und Norbert versuchen das Büro am laufen zu halten, was sich durch Halbs Reparaturkönnen nicht ganz einfach gestaltet.

La Nuit will wieder mitmischen - und das richtig! Mit neuer Verstärkung und Ausrichtung gehen Melanie, Georg und der Rest des Teams tatkräftig ans Werk.

Doch das Unheil über Traumland existiert immernoch... Nightmare treibt sein Unwesen mit seiner neuen Gruppierung, La Nuit Obscura, bestehend aus alten und neuen Bösewichten. Wie wird sich Vidar an der Seite von Toran schlagen? Wann werden Silas und der Unbekannte ihren eigenen Plan in die Tat umsetzen?
Autoren: MtaÄ, Nitzudan; Kapitel: 216 KapitelRegistrierte Leser: 0; Hinweise: FSK 12  Mum-fsk-mystik.png Zuletzt aktualisiert: 03.06.2015

"Also, laut Karte müssten wir eigentlich demnächst an dem Ort sein, wo Berichten zu Folge der Verbrecher gesichtet worden sein soll. Immer geradeaus." "Ähm..." "Gerade aus." "Herr Taraum... Herr Taraum, vorsicht!", ruft Fuu, wodurch Kirburu kurzerhand erschrickt und stehen bleibt. "Warum schreist du hier so rum?" Fuu deutet nach unten, und Kirburu wird schlagartig klar, dass er beinahe in einen Sumpf getreten wäre. "Verdammt..." "Soll ich lieber die Karte nehmen?" "Ich fürchte ja, es wäre besser. Ich kann mich einfach nicht richtig konzentrieren." "Wollen Sie darüber reden?" "Da gibt es nicht wirklich viel zu reden.. mein kleiner Bruder hasst mich, und es scheint, als würde sich das nie ändern." "Ich weiß zwar nicht genau was vorgefallen ist, aber irgendwann ist genug Zeit vergangen, und man muss auch mal vergeben können." "Du sprichst aus Erfahrung?" "So halbwegs, ja. Ich konnte lange nicht verstehen, warum mein großer Bruder so war wie er war, aber irgendwann habe ich aufgehört, ihm das nachzutragen." "Ich wünschte Kirby käme auch zu der Einsicht... und ihr versteht euch jetzt wieder besser?" "Er ist vor über einem Jahr gestorben." "Das tut mir leid." "Damals hielt sich mein Mitleid erst in Grenzen... immerhin hatte er diese ganzen bösen Dinge getan.. er hat Leute getötet, darunter auch Walky, oder das mit Schnurfore... ich konnte einfach nicht verstehen warum er so grausam war." "Du sprichst jetzt grad aber von Sombores?" "Ja, doch. Sombores war mein großer Bruder." "Das ist komisch, dass zwei Personen sich derart unterscheiden, wenn sie verwandt sind." "Ich schätze das kommt in jeder Familie vor!", sagt Fuu scherzhaft, und Kirburu muss tatsächlich kurz lachen. "Ja, da hast du recht." "Na siehst du... ähm ich meine Sie.." "Ach ist doch egal. Bleib beim Du, das passt auch." "Alles klar Herr Ta... ähm.. Kir...bu...ru." "Dann lass uns mal weitergehen, der Verbrecher wurde irgendwo in einer Höhle hier in der Näher gesehen. Die Höhle selbst soll ein Teil des Gebirges der Eintracht sein."


Der Partner von Silas schlägt wiederholt mit seiner gebrochenen Lanze auf den Boden. "Hör auf damit, verdammt nochmal. Das Geräusch macht mich wahnsinnig!" "Es ist wie das Ticken eines Uhrwerks... und die Zeit läuft weiter, bis der Gerechtigkeit genüge getan wird." Silas grummelt und schaut aus dem Höhleneingang hinaus, wo er etwas entdeckt. "Schau an... da ist dieser Traumländer... Kirburu...", denkt Silas, wird abermals von dem Klackgeräusch genervt. "Dieses verdammte Geräusch.. aber... ja, doch. Das sollte funktionieren. Dieser Wahnsinnige ist so versessen auf seine Gerechtigkeit, dass er sowieso alles glaubt..." Silas beginnt vor sich hinzusprechen: "Ich habe gehört, dass eines deiner Unrechte sich jetzt äußerlich verändert hat, nur um der Gerechtigkeit zu entgehen." "Was?!" "Das pinke Unrecht von dem du mir erzählt hast, das hat sich blau gefärbt." "Ein Unrecht nach dem nächsten! Wenn ich könnte, würde ich es hier und jetzt der Gerechtigkeit zuführen..." "Dann ist heute dein Glückstag... denn ich sehe es da drüben." "Was?! Mach keine Scherze über so etwas, sonst werde ich ungemütlich!" "Dann überzeug dich selber hier, bitte." Der Partner mit dem Gehstock bewegt sich zu Silas und erspäht etwas. "Das da drüben... das ist ein Traumländer... den kenne ich woher... das ist ein Unrecht! Das ist tatsächlich das Unrecht, von dem du gerade gesprochen hast!! UNRECHT!! Auch wenn du dich jetzt blau machst, du kannst der Gerechtigkeit nicht entkommen!" "Gemach... ich habe einen Plan, wie wir sie überlisten können und das Unrecht nicht mehr fliehen kann." "Sprich weiter." "Wir werden ihnen eine Falle stellen mithilfe deines Gehstocks... für die Gerechtigkeit." "Für die Gerechtigkeit..." ergänzt der unbekannte Partner an der Seite von Silas.


Nach über zehn Minuten suche meldet sich Fuu: "Ich hab was gefunden!" "Schaut aus, als wäre das eine Basis von irgendjemandem. Hier brennt sogar noch ein Lagerfeuer." "Gut gemacht, Fuu!" "Dein Rat von vorhin, die Sache aus einem anderen Blickwinkel ebenfalls anzuschauen war hilfreich, denn sonst wäre mir das Licht gar nicht aufgefallen." "Schau mal, da ist eine Spur auf dem Boden. Sie schaut so aus, als wäre sie von einer Art Gehstock. Lass uns die mal genauer untersuchen und schauen, wo die hinführt." "Ok!", antwortet Fuu und folgt Kirburu. Die beiden verfolgen die Spur weiter, bis zu einem Strand am Rande des Teufelssumpfes. "Hier scheint die Spur zu enden..", bemerkt Fuu, und Kirburu ergänzt: "..nur endet sie etwas abrupt. Das ist komisch. Es scheint fast so, als hätte jemand diese Spur gelegt..." In der Stille der Nacht ertönt ein Händeklatschen. Kirburu und Fuu drehen sich um, den Mond im Rücken, und erkennen zwei Silhouetten. "Glückwunsch, kleines Unrecht. Du hast das Ziel gefunden", sagt eine bekannte Stimme, welche die beiden noch nicht zuordnen können. "Wer seid ihr? Gebt euch zu erkennen!", ruft Fuu, und die beiden treten schließlich aus dem Gebüsch hervor. "Wo hast du denn das andere Unrecht mit der Maske gelassen?" "Ich weiß nicht, wovon du redest!", ruft Kirburu zurück. "Du gibst dir alle Mühe, dich zu tarnen. Aber mein Partner hat es mir schon gesagt, dass du dich mit allen möglichen Kniffen herauswinden willst, um der Gerechtigkeit zu entgehen." "Wer soll dein Partner sein?" Kommentarlos tritt der Partner ebenfalls hervor, und rückt kommentarlos seinen Hut zurecht. "Silas?!", ruft Kirburu, woraufhin Fuu ergänzt: "Das ist einer der Entführer von Gerda!" "Freut mich dich wiederzusehen, Kirb...", beginnt Silas, schwenkt aber dann um: "Kirby." "Was soll das? Du weißt genau, dass das nicht Kirby ist!", ruft Fuu, doch Galacta klärt die Fronten: "Schweig! Es besteht kein Zweifel, denn dieser Traumländer dort drüben ist ein Unrecht, dass dem Unrecht geholfen hat, der Gerechtigkeit zu entkommen!" Kirburu hebt langsam seinen Arm und flüstert zu Fuu: "Verschwinde, sonst bist du in seinen Augen auch ein Unrecht", woraufhin er diesen von sich wegstößt. "Mein kleiner Bruder Kirby ist kein Unrecht!" "Schweig Unrecht!" "Galacta-Knight! Dieser Möchtegern dort drüben neben dir trachtet uns Traumländern schon lange nach dem Leben, er würde dir alles erzählen, nur damit du ihm hilfst!" "Ist das wahr?", fragt Galacta skeptisch bei Silas nach, doch der versichert ihm: "Er lügt. Eindeutig. Er hat sich sogar noch eine andere Farbe zugelegt und seine Stimme verstellt, nur damit er der Gerechtigkeit weiterhin entkommen kann." "Ach ist das so? Galacta, hat er dir denn gesagt, dass er den beiden Unrechten sogar einmal geholfen hat?" "Halt den Mund...", grummelt Silas, und Galacta fragt erneut nach: "Du hast den Unrechten geholfen?!" "Er manipuliert dich! Siehst du das denn nicht? Er versteckt das Unrecht vor dir, und erzählt dir Lügen, damit das Unrecht der Gerechtigkeit nicht zugeführt werden kann!" "Hör nicht auf diesen Lügner, Galacta! Er hat nur ein Ziel.." "Schweig, Unrecht! Es wird Zeit, dass du für deine Taten büßt!", ruft er über die Sandbank, und hält seinen Gehstock jetzt in beiden Händen. "Ich werde das Unrecht hier und jetzt vernichten!", brüllt er manisch und stürmt auf Kirburu zu. Fuu schwingt sich rasch auf und versucht Kirburu wegzuziehen, doch Kirburu stößt ihn erneut weg. Stattdessen fängt er an Funken zu sprühen und erschafft eine elektrische Kugel vor sich, mit der er sich gegen Galactas aufgeladene Lanze stämmt. "Fabelhaft... eine Elektro-Fähigkeit... muhaha....", schmunzelt Silas vor sich hin, während er dem Kräftemessen zwischen Galacta und Kirburu zusieht. Beide stecken ihre gesamte Kraft in das Kräftemessen, und es kommt zu einer Explosion der Energie, die weite Teile der Umgebung erschüttert. Staub steigt auf, und verdeckt die Sicht im Licht des Mondes.

Der Staub legt sich und er zeigt Galacta und Kirburu, festgefroren, als wären sie aus Stein. Plötzlich sackt Kirburu zusammen, und Galacta zieht seine Lanze aus seiner Brust. "Der Gerechtigkeit wurde genüge getan. Es ist Zeit für mich, weiterzugehen", sagt Galacta kalt, dreht sich um und wandert zurück zur Höhle. "Silas, kommst du?" "Gleich, ich habe noch eine Angelegenheit zu erledigen." "Beeil dich." Silas läuft zielgerichtet auf Kirburu zu, der am Boden liegt. "Dieser Schwachkopf... er hat vergessen, dass seine Lanze abgebrochen war", spricht Silas vor sich hin, und verschwendet keinen Blick an den perplexen Fuu, der das ganze mitangesehen hat. "Jeder tote Traumländer ist ein guter Traumländer. Und dieser Traumländer ist noch kein guter..." schmunzelt Silas, woraufhin Fuu reagiert und sich gegen Silas stellt. "Das werde ich nicht zulassen!" "Geh mir aus dem Weg." "Niemals!" "Wie du willst...", antwortet Silas und packt Fuu am nicht-existenten Kragen, nur um ihn zur Seite zu werfen und mit einem Feuerball nachzusetzen. "Und jetzt zu dir...", murmelt Silas und beugt sich über Kirburu. "Gib mir deine Kräfte, du nutzloser Traumländer!", brüllt er, und beginnt ihn abzusuchen. Er findet dabei lediglich ein Amulett. "Was ist das?" "Gib... es... wieder... her...", keucht Kirburu, doch Silas denkt nicht daran: "Gib mit deine Kräfte, und ich gebe dir dieses wertlose Ding." "Gib... mir... das... Amulett.. zurück.." "Ihr Traumländer seid alle gleich. Dumm und einfältig, bis zum bitteren Ende. Dann stirbst du eben hier und jetzt!", brüllt er erneut manisch und stößt seine Hand direkt in die Wunde, die Galacta ihm zugefügt hat, und entreißt Kirburu regelrecht seine Kräfte. "Kirburu...", murmelt Fuu, der sich kaum bewegen kann, und hilflos zusehen muss. "Da... da sind sie ja... ja.... endlich... sie sind mein.... muhahaha!!", bricht Silas in irrem Gelächter aus. "Vielen Dank du nutzloser Traumländer. So hatte dein Leben wenigstens einen Nutzen! Hahaha!" Silas richtet sich auf, und bemerkt, dass er immernoch das Amulett bei sich hat. "Hier hast du deinen nutzlosen Plunder. Hoffentlich wirst du glücklich damit, mein lieber Freund", belächelt er Kirburu und wirft ihm das Amulett direkt ins Gesicht, und geht einfach weg.

Fuu fokussiert seine Kräfte und versucht mit aller Kraft noch ein paar Meter weiterzukommen, doch schafft es nicht. Er schafft es erst, als Kirburu noch einmal schwach nach ihm ruft. "Kirburu... halte durch... ich werde Hilfe holen.." "Fuu... du musst es ihm sagen... auch wenn er es nicht hören will... sag es ihm..." "Kirburu nein, du wirst es ihm selber sagen. Wenn du wieder gesund bist, dann wirst du es..." "Sag ihm, ich wünsche ihm eine glückliche Zukunft... und hoffe, dass er mir irgendwann verzeihen kann..." "Stirb mir hier nicht weg...", befiehlt Fuu ihm und schnappt sich das Walky-Talky von Kirburu um Hilfe zu rufen. "Waddle 8... wir brauchen sanitäre Hilfe hier in der Nähe von Noirdorf beim Gebirge der Eintracht an der Sandbank, es ist etwas schreckliches passiert!", ruft Fuu leicht panisch ins Walky-Talky, und bekommt sofort promot eine Antwort: "Was ist genau passiert? Fuu?", hakt Jim nach, der Nachtschicht schieben muss. "FUU! Sag es ihm!", ruft Kirburu. Fuu gewichtet sich auf und versucht Kirburu noch mit seinen letzten Kraftreserven zu stabilisieren. "Fuu... bitte... mein letzter Wunsch... sag Kirby was ich dir gesagt habe..." "Ich verspreche dir, ich werde das machen, wenn du stirbst, aber du wirst nicht jetzt sterben!" "Fuu... mir fällt ein großer Stein vom Herzen... jetzt wo ich es weiß..." "Nein..." "Jetzt wo ich sicher sein kann, dass mein Bruder meine Nachricht bekommt..." "Kirburu, jetzt halte durch, Hilfe ist bereits unterwegs!", ruft Fuu, und greift nach Kirburus Hand. "Drück meine Hand, und zeig mir dass du noch da bist!" Fuu hält ihn ganz fest. "Nein... komm... nein...", wimmert Fuu, und kurz darauf entgleitet ihm Kirburus Hand, die wie ein Stein zu Boden fällt. Tränen füllen Fuus Augen, und er kann sie nicht zurückhalten. "Fuu, was ist da los? Bist du noch da? Verdammt.. das klingt nicht gut... hallo Notruf? Wir brauchen dringend einen Krankenwagen in Noirdorf, bei den Gebirgen der Eintracht, genauer bei der Sandbank. Beeilen Sie sich!", hört man Jim aus dem Walky-Talky rufen. Minutenspäter fasst sich wieder etwas, nimmt das Walky-Talky in die Hand und funkt erneut an: "Waddle 8 bitte kommen, hier ist Fuu." "Fuu, Hilfe ist bereits unterwegs, sie müssten jeden Moment da sein." "Das wird nicht mehr nötig sein...", sagt Fuu trocken, nimmt den Finger vom Knopf und lässt dann das Walky-Talky fallen.




Bearbeiter dieser Geschichte

Marc-Philipp (Talk) 20:03, 3. Jun. 2015 (CEST) (Korrekturen: Nitzudan)