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Über Alarm für Waddle 8 (Kirby-Fanfiction; Abenteuer, Humor):
Akt 2: Das Waddle 8 durchläuft radikale Veränderungen, und vieles ist nicht mehr wie es einmal war. Kirby sieht sich mit seinem Hassobjekt, Kirburu, als neuem Chef konfrontiert, während Meta von anderer Seite kräftig einstecken muss. Bimer, Jim und Norbert versuchen das Büro am laufen zu halten, was sich durch Halbs Reparaturkönnen nicht ganz einfach gestaltet.

La Nuit will wieder mitmischen - und das richtig! Mit neuer Verstärkung und Ausrichtung gehen Melanie, Georg und der Rest des Teams tatkräftig ans Werk.

Doch das Unheil über Traumland existiert immernoch... Nightmare treibt sein Unwesen mit seiner neuen Gruppierung, La Nuit Obscura, bestehend aus alten und neuen Bösewichten. Wie wird sich Vidar an der Seite von Toran schlagen? Wann werden Silas und der Unbekannte ihren eigenen Plan in die Tat umsetzen?
Autoren: MtaÄ, Nitzudan; Kapitel: 216 KapitelRegistrierte Leser: 0; Hinweise: FSK 12  Mum-fsk-mystik.png Zuletzt aktualisiert: 08.12.2014

Alarm für Waddle 8 - Staffel 29

Staffel 29

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Für alle Staffeln siehe: s1-s22 - s23-s28 - Aktuelle Staffel (s29)

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Es ist der Tag nach dem Stadtfest in Nebilla, an dem das 150-jährige Jubiläum der Entdeckung Traumlands gefeiert wurde. Überall auf den Straßen befinden sich Raketen und andere entschärfte Sprengkörper, die noch nicht weggeräumt wurden. Die Uhr wechselt ihre Nummer von 8 auf 9, und somit beginnt ein neuer Arbeitstag im Waddle 8, jedoch anders als gewohnt.

"Was für ein Zufall, dass du heute auch schon so früh um 9 da bist!" "Ja Kelke, obwohl das Stadtfest gestern noch so lange gedauert hat." "Immerhin kamen die Kollegen aus den anderen Stationen gegen 22 Uhr, um uns abzulösen, sonst wäre das auch unkelkig gewesen!" "Ähm... ja." "Hast du auch Cumes gesehen?" "Cumes? Nein, leider nicht." "Er scheint jetzt wirklich in einem anderen Polizeirevier zu arbeiten... in einem Waddle 20." "Wo ist denn das?" "Ich glaube, dass sich das auf einer Insel zwischen Dedus und Traumland befindet." "Woher weißt du so viel über unsere Landkarte?" "Weißt du Fuu, nachdem mein Bruder Schose sich wegen seiner Schulden nach Dedus aufgemacht hat, hatte ich mir genauer angeschaut, wie ich ihn mal besuchen könnte. Da ist mir dann aufgefallen, dass zwischen Traumland und Dedus noch Inseln liegen." "Inseln?" "Ja, weiß aber nicht mehr genau ob das jetzt eine, zwei oder zwanzig waren. Ich bin mir sicher, irgendwann werden wir es erfahren!", scherzt Kelke, wobei Fuu dem nicht so recht folgen kann. Allerdings findet er ein anderes Objekt, das seine Aufmerksamkeit auf sich zieht. "Du sag mal Kelke... ist das schon wieder eine neue Brieftasche?" "Ja, die ist doch einfach toll!" "Wo hast du die her?" "Die ist gestern zufällig von einem Laster mit Brieftaschen gefallen!" "Beim Stadtfest?" "Ja, beim Stadtfest." "Da wo alles kilometerweit abgesperrt war?" "Äh, ja, da. Und wenn ich es dir doch sage, sie ist einfach vor meinen Augen aufgetaucht!", erklärt Kelke.

"Herr Fran, kommen Sie bitte unverzüglich in mein Büro." "Warum, wenn ich fragen darf?", fragt Kelke verwirrt nach, doch er erhält keine Antwort darauf. "Was war denn das?", fragt Fuu nach. "Ich weiß auch nicht... aber irgendwie weiß ich auch nicht mehr, wer das überhaupt war. Hast du den schonmal vorher gesehen, Fuu?" "Ja, habe ich. Das ist Norbert Fürst, der aktuelle Büroleiter." "Büroleiter? Und was will der von mir?" "Was verstehen Sie eigentlich an 'unverzüglich' nicht?", meckert Norbert, der erneut den Weg nach unten gegangen ist, um Kelke in sein Büro zu zitieren. "Ich schätze, das wirst du gleich herausfinden." "Sieht so aus...", antwortet Kelke und macht sich auf den Weg in Norberts Büro.


"AAAAAAAAAA! WAS SOLL DAS HEISSEN?!", kreischt Melanie in einer Lautstärke, die ganz Noirdorf erfüllt hat. "Erstmal heißt das 'Schnauze' und zweitens heißt das genau das, was ich eben gesagt habe", ergänzt Ivan schroff. "Du bist hier um Lösungen zu bringen, und nicht um mich mit diesem Nonsens zu langweilen!" "Melanie, jetzt lass ihn doch mal ausreden," wirft Georg ein, in der Hoffnung ihre Aufregung zu deckeln. "Endlich mal einer mit Verstand. Also Blondie, pass mal auf. Unsere Ausbeute von gestern war so lächerlich, dass wir kaum die Spesen wieder eingenommen haben. Und noch viel wichtiger ist, warum haben wir überhaupt irgendwelche Spesen hier stehen? Nein, sag jetzt gar nichts. Fakt ist: Wir sind bankrott." "Was willst du mir damit sagen?!" "Dass, wenn du Leuchte nicht so unfähig wärst, La Nuit noch nächste Woche existieren würde." "Ivan, jetzt sei mal nicht so unfair zu meiner Schwester, es ist nicht alles ihre Schuld." "Ach, ist das so Georg?" "Was willst du damit sagen?" "Seit sie Pseudoleiterin ist hat dieser Verein kaum mehr was eingenommen. Hingegen haben wir mehr für Haarfärbemittel ausgegeben als je zuvor. Davor war immer noch ein Posten mit 'Erpresstes Geld' dabei, was maßgeblich dazu beitrug, dass der Haushalt ausgeglichen war. Davon gab es nichts mehr seit ihr." "Glaubst du, ich gehe irgendwelche Leute erpressen um an ihr Geld zu kommen?" "Mir ist es egal woher das Geld kommt, Fakt ist: La Nuit hat keines mehr. Und das ist so, ob du nun rumschreist oder nicht, also fang bloß nicht wieder damit an."

Für einen kurzen Moment ist Stille, doch diese wird von Melanie unterbrochen: "Und was jetzt?" "Viel Spaß euch, denn jetzt werde ich damit anfangen, mir was Neues zu suchen", entgegnet Ivan den beiden und verlässt seine Sitzgelegenheit, mit dem Ziel der Tür. "Du kannst uns doch nicht einfach so im Stich lassen!", kreischt Melanie, woraufhin Ivan kurz stehen bleibt, über seine Schulter blickt und Melanie kühl entgegnet: "Das tue ich nicht, denn La Nuit existiert nicht mehr, spätestens seit dem heutigen Tag. Und das ist alles alleine deine Schuld. Guten Tag." Entsetzt bleiben Melanie und Georg zurück - was sollen sie jetzt bloß tun?


Nachdem Kelke die Tür von Norberts Büro hinter sich geschlossen hat setzt er sich unaufgefordert hin. Norbert sieht ihn bloß stumm an, zieht eine Augenbraue hoch und lässt sich ebenfalls auf seinen Posten nieder. Wortlos schiebt er ein Formular über den Tisch, lehnt sich zurück und beobachtet mit einem Lächeln um die Mundwinkel, wie Kelke zuerst fragend auf das Blatt sieht, dann kreideweiß wird und sich dann hastig umsieht. "Ach, Herr Fran, was hat sie denn so erschreckt? Sie sind ja ganz blass um die Nase. Ich hoffe doch sehr, es hängt nicht mit der Abmahnung, die da vor Ihnen liegt, zusammen?" Kelke bringt sich in eine aufrechtere Position auf seinem Stuhl, in seinem Kopf sucht er fieberhaft nach einer Lösung, wie er seine Wahrheit auf den Tisch bringen könnte. "Hach, eine Abmahnung ist das? Das ist ja so unkelkig. Ich dachte, der Papierfetzen da zwischen uns wäre eine Gratulation das ich gestern auf dem Stadtfest meine 30. Brieftasche an einem Tag gefunden habe." Unaufällig auffällig versucht Kelke an seine Hosentasche zu kommen, in der er die Brieftasche, die er Fuu noch eben gezeigt hatte, aufbewahrt.

"Lassen Sie das besser gleich mal bleiben, ich weiß doch schon was Sie sagen werden." Norbert verlagert sein Gewicht und greift in eine seiner Schreibtischschubladen. Er zieht eine Tüte heraus, die mit allerlei Vierecken in den verschiedensten Größen gefüllt ist. Seelenruhig kippt der Büroleiter des Waddle 8 den Inhalt auf den Tisch was augenblicklich jede Bewegung in Kelke erstarren lässt. "Was haben Sie bitte an meinem Schreibtisch zu suchen gehabt? Das sind meine Brieftaschen." Kelke will Norbert die Tüte aus der Hand nehmen, wird aber von einer weiteren Person, die unbemerkt das Büro betreten hat, aufgehalten. "Herr Fran, das hat schon alles seine Richtigkeit. Ich habe die Durchsuchung Ihres Schreibtisches in Auftrag gegeben da mir massive Beschwerden über einen Kommissar auf dem Stadtfest, der die Bewohner von Nebilla durch Anstoßen belästigt, zu Ohren gekommen sind. Unglücklicherweise scheint es, als würden die, meiner Meinung nach haltlosen, Beschuldigungen, auf Sie zutreffen was mich wirklich sehr schockiert." Erstaunt über Almiras plötzliches Eintreten realisiert Kelke, dass die Abmahnung wohl doch kein schlechter Scherz ist.


"Waddle 8, bitte kommen! Ein Notfall!", dröhnt es durch die brandneue Sprechanlage, die soeben installiert wurde. "Das ist zu laut!", ruft Jim, wobei Michael dem nicht beipflichten kann. "Machen Sie das leiser, bitte?!" "Schon gut", grummelt Michael und dreht den Lautstärkeregler herunter. "Besser, vielen Dank." "Wollen Sie nicht da rangehen, also an den Hilferuf?" "Bin ich dafür zuständig?" "Also... ich seh hier sonst niemanden," antwortet Michael, während er im Raum umher schaut. "Ja schauen Sie mich jetzt nicht so an, das ist normalerweise Bimers Aufgabe!" "Nur der ist nicht da, und da sonst keiner da ist wäre es doch nicht verkehrt wenn Sie rangehen, oder?" "Warum gehen Sie nicht ran?" "HIIILFE!!!" "Schnauze da drüben!", entgegnet Jim dem um Hilfe rufenden Lautsprecher. "Weil," beginnt Michael, "ich hier in der Technik arbeite und nicht das geringste mit der Einsatzzentrale oder dem Kommissariat oder dem Büro zu tun habe. Hingegen letzteres fällt wohl in Ihr Departement, nicht wahr?" Jim ist leicht gefrustet, dass er ausargumentiert wurde, und grummelt. "Was auch immer, ich werde jetzt den Hilferuf annehmen. Aber nur weil ich es so will!" "Ja, sicher...", fügt Michael sarkastisch an und verlässt den Raum. "Hier Eckard vom Waddle 8, wie kann ich Ihnen helfen?" "ES IST EINFACH SCHRECKLICH, EINFACH SCHRECKLICH! DAS PFANNIBALL'S BRENNT AB!" "Und warum genau rufen Sie dann die Polizei an und nicht die Feuerwehr?" "Weil.. weil.. na weil das Pfanniball's vorher bestohlen wurde!" "Aha, und woher wissen Sie das?" "Weil ich es war. Schönen Tag noch!", antwortet die Stimme und legt auf, was Jim nicht wenig erstaunt zurück lässt.


"Was war denn jetzt, Kelke?" "Melanie und Georg..." "Hä?" "Ja, die beiden hatten damit nichts zu tun. Aber dieser Norbert hat mir eine Abmahnung verpasst." "Warum das?" "Weil er behauptet, dass ich die Brieftaschen gestohlen habe, und das ist eine unkelkige Untestellung!" "Naja also...." "Was willst du damit andeuten, Fuu?" "Du weißt was ich meine..." "Himmel Herrgott nochmal, dieser vermaledeite Kopierer!", ruft Waddle Halb aus der anderen Ecke des Raumes. Aus der Ecke, die schon öftermal in die Luft geflogen ist. "Herr Geyer, verschwinden Sie sofort von dem Kopierer und lassen Sie diesen Schraubenzieher los!", ruft Michael, der bereits nahezu panisch angerannt kommt, um das schlimmste noch zu verhindern. "Nein, der Kopierer ist kaputt! Ich muss ihn reparieren!" "Den Teufel werden Sie, die Versicherung deckt das nicht mehr!" "Ich werde jetzt die Reparatur abschließen!" "NEIN!", ruft Michael, während Fuu und Kelke bereits in Deckung gegangen sind.

Wie immer geht es Turbulent zu im Waddle 8, und dies war sicher nicht die letzte Geschichte über... "Pech!" "Pleiten!" und "HAAAALB!"-weitreichenden Aktionen; stimmen Kelke, Melanie und Almira an.

"Warum hast du gerade 'Pech' gerufen, Kelke?" "Ähm... nunja... also... DA DRAUSSEN IST EIN UFO!" "Darauf falle ich nicht rein...", murmelt Fuu, der nurnoch die sich schließende Tür wahrnimmt, durch die Kelke ungesehen verschwunden ist.




Bearbeiter dieser Geschichte

Marc-Philipp (Talk) 17:18, 19. Okt. 2014 (CEST) (Mitautor: Fan4ever:D, Korrekturen: Nitzudan)