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Über Die Reise des Jean Arnot (One Piece-Fanfiction; Unkategorisiert):
Jean Arnot ist ein junger Schriftsteller, der versucht die Welt auf seine Weise kennenzulernen. Er möchte sie lieber beobachten, da er sich nicht in der Lage fühlt selber etwas zu verändern. Dennoch gerät er in die Geschichte und ohne es überhaupt zu wollen wird er zu einer entscheidenen Person, ein Sucher nach der Vergangenheit und der Wahrheit.
Autoren: MeerUndMehr; Kapitel: 48 KapitelRegistrierte Leser: 0; Hinweise: FSK Nicht angegeben  Zuletzt aktualisiert: 02.07.2012
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Kapitel 26
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Infos
Titel: 28 Juli Verschüttet
Zusatz
Erste Auftritte:

Amera, Darius

Neue Insel:

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Erste Items:

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Arc:

???


„Wir sollten aufpassen, dieser Kayusho ist wieder aufgetaucht. Ich habe ihn mit Shimizus Bengel gesehen. Scheint als hätten sie einen Pakt geschlossen um die anderen Clans aus ihren Verstecken zu locken“, sagte Dragon bevor wir wieder in die Stadt gingen. Auch sie war nicht von den Krabben verschont geblieben, einige der Bewohner töteten noch die letzten kleinen Krabben, füllten sie in Eimern und nahmen sie mit. „Wo sind die Toten“, sagte Isabelle und ahnte bereits die Antwort. „Krabben sind nicht nur Kannibalen, sie haben bestimmt auch die Toten gegessen. Die Natur verwertet alles“, sagte ich, während Isabelle und Madeleine mich ansahen, als hätte ich die Toten gegessen. „Die rüsten für eine neue Schlacht“, sagte Akechi und zeigte auf ein paar Männer die einen erneuten Schutzwall errichteten. Es waren Shimizus Männer, da wir ein paar schon in seinem Haus gesehen haben. „Wissen die von Kayusho“, fragte Irons. „Nein denke nicht. Willst du ihn etwa warnen“, fragte Dragon. „Nun wir würden dadurch eine bessere Position erhalten für unsere Schiffe“, sagte Isabelle nachdenklich. „Sicher, wenn er sie noch besitzt. Ich bin mir garnicht so sicher ob er beide Schiffe besitzt“, sagte Dragon nachdenklich. „Hast du was gehört“, fragte Akechi neugierig. „Nun, von deinem weiß ich es wohl sicher, da niemand mehr auf der Sankt Peter war, als ich gekommen bin. Ich habe euch beobachtet, mindestens eine halbe Stunde. Und da war ich schon über zwei Stunden da. Woher sollte der Dieb also gekommen sein, als von deinem Schiff? Hattest du jemanden von einem Schmugglerclan an Bord“, fragte Dragon. „Ja, ich hatte einen. Fred glaube ich. Ich habe ihn von Water 7 mitgenommen. Verdammt noch mal, ich habe den gleichen Fehler nochmals gemacht“, sagte Akechi und schlug die Hände über sein Kopf. „Zweimal ist wirklich Pech, aber man muss damit immer rechnen auf der Grandline. Arnot wie weit bist du mit dem Buch“, fragte Dragon mich plötzlich. Überrascht schaute ich auf, da ich vorher mein Weg durch die vielen Krabbenkadaver gebahnt hatte. „Äh, den Code habe ich geknackt und die vier Seiten die dort geschrieben sind habe ich dir aufgeschrieben“, sagte ich mit einem halbwegs stolzen Ton. Ich gab ihm das Buch und die Übersetzung, die er kurz überlas. „Oh diese Geschichte, Amera und Darius. Zwei der zwölf Könige, die sich selbst besiegten“, sagte Dragon grinsend. „Darius, der Herrscher und Amera, die Friedvolle. Davon habe ich in einem Buch gelesen. Warum haben die sich selber besiegt“, fragte Isabelle. „Darius war kein geborener König wie die anderen, sondern ein armer Soldat, den Janus ausgesucht hatte die Könige zu führen. Natürlich weigerten sie sich und es kam beim ersten Treffen von den Zwölf zu Eklat. Man setzte Darius in Ketten, folterte ihn, stahl ihm seine Insignie und seine ganze andere Habe. Schließlich setzte man ihn mitten im Meer aus. Aber Darius schaffte es zurück in ein Land namens Medina. Hier lebte er, bis er wieder einer Armee hatte und startete von dort aus seine Rache. Dieses Buch ist ein Zeugnis dafür, was er mit seinen Feinden getan hat“, sagte Irons.

Wir wandten uns wieder dem Heute zu und bemerkten zu unserem Erstaunen, das Shimizu auf der Straße vor uns stand. Er hatte Schweißperlen auf seiner Stirn und ihn schien nur sein purer Wille aufrecht zu halten. Sein Aufmerksamkeit erfasste uns und er schien bei Dragon lange seinen Blick zu halten. „Kenne ich euch nicht“, fragte Shimizu. „Es wäre nicht ratsam mich zu kennen, also vergisst es einfach, wenn ihr zu eurem Arm nicht auch das Leben verlieren wollt“, sagte Dragon streng. „Shimizu, wo sind unsere Schiffe. Wir werden dir auch eine Information verraten wenn, du uns die Schiffe wiedergibst. Ich will keinen Streit mit dir haben. Aber die White Lady ist das einzige was mich an Kamiro erinnert“, sagte Isabelle. „Hör auf damit, nur weil du mit meinem Erstgeborenen zusammen warst, hast du keine Rechte bei mir. Wegen dir wollte er sogar den Clan verlassen“, herrschte Shimizu sie an. Isabelle verlor zunehmend an Haltung und Geduld was Shimizu betraf. „Ich will nur meinen Besitz du dreckiger Dieb. Scher dich zum Teufel. Rose Cocoon“, sagte Isabelle wütend und die Rosen schnürten Shimizu bald ganz ein. Dennoch war der Cocoon nicht vollständig, weil Isabelle ihm wohl nur drohen wollte bis jetzt, aber es sollte ihm Schmerzen bereiten. Überall stießen die Dornen sich in sein Fleisch und ließen ihn bluten. „Eine Piratin nennt mich einen Dieb. Das ich nicht lache du dumme Gans. Glaubst du nur weil ich dich in Sankt Peter geduldet habe, wärst du mir ebenbürtig“, schrie Shimizu wütend und sein Kopf formte sich plötzlich zu etwas hundeähnlichem. Er schnappte nach ihr und Isabelle löste vor Schreck den Cocoon auf. Nun verwandelte er sich erst recht in einen zwei Meter großen Fuchs, seine Augen leuchteten nicht mehr menschlich und seine fletschende Zähne stießen nach vorn. Ein drohendes Knurren ließ die meisten von uns ein paar Schritte nach hinten gehen. „Nun komm doch du kleine Schlampe“, sagte Shimizu und er knurrte es vielmehr. Isabelle hatte sich wieder gefasst und rief erneut einen Rose Cocoon, der sich um Shimizus Beine wickelte. Shimizus schlug mit seiner Pranke zu und kratzte Isabelle am Unterarm die vor Schmerzen schrie und den Cocoon erneut aufgab. Man merkte das beide nicht mit größter Kraft angreifen konnte, und so zog sich Shimizu vorerst zurück. „Du verschwindest aus dieser Stadt noch heute“, sagte Shimizu wütend. „Ach ja du Drecksack. An deiner Stelle würde ich mich lieber darauf konzentrieren was dein missratener Bastard treibt. Er hat sich mit Kayusho verbündet um euch loszuwerden und der ist übrigens wieder da. Ich hoffe er reißt dich in Stücke“, sagte Isabelle wütend und hielt ihren blutenden Arm. Shimizu wurde bei diesen Worten sichtlich blass und ging dann ins Schloss, ohne noch ein Wort zu verlieren.

Das Grand Hotel stand noch und unser Zimmer war immer noch frei. Isabelle wurde von Madeleine verarztet und legte sich zitternd ins Bett. „Was sollen wir nun machen. Erreicht haben wir ja nun überhaupt nichts, mein Schiff wurde noch nicht mal gesichtet hier und die White Lady ist sonst wo“, sagte Akechi mit schlechter Laune. „Yep und meine Sachen sind bisher auch nicht aufgetaucht, obwohl ich heute Nacht Shimizus Haus von oben bis unten durchsucht habe. Habe nur ein paar nette Kleinigkeiten gefunden, die aber mich nicht weiterbringen“, sagte Irons ebenso betrübt. „Vielleicht hat Dragon Recht und wir haben an der falschen Stelle gesucht. Wo kann die Black Swan sonst noch sein außer hierher zu fahren“, fragte ich in die Runde. „Nun im Grunde überall, aber ich denke dass dieser Fred gewarnt wurde auf Sankt Peter durch ein Zeichen und deshalb von dort weg ist. Man müsste nur wissen von welchem Clan er ist“, sagte Madeleine ruhig. „Ich meine, ich hätte einen Tiger auf seinem Unterarm gesehen“, sagte ich nachdem ich mich an den Abend in Water 7 erinnerte. „Der Tora Clan also, ein kleiner, aber gefährlicher Clan. Sie sind hauptsächlich auf der Insel Hinera zu finden“, sagte Isabelle schwach von ihrem Bett her.

Noch während des Essens begannen erneut die Kanonen zu sprechen, aber niemand im Hotelrestaurant nahm Notiz davon. Offenbar war jeder davon überzeugt dass niemand dieses Hotel treffen würde. Mir war klar das Shimizu im Vorteil war, weil Isabelle ihm verraten hatte das Kayusho wieder da war. Ich schätzte den Alten Herren so ein, das er durchaus dem König von Marakes etwas bieten konnte was Takeo nicht konnte. „Wo wohnt dieser Kayusho eigentlich? Vielleicht könnten wir die Verbindung zu Takeo zerstören und damit die White Lady bekommen“, sagte Madeleine nach dem Essen. „Du bist wirklich ein sehr böses Mädchen“, sagte Dragon grinsend. Madeleine fühlte sich immer noch eingeschüchtert von Dragon und blickte unsicher zu Kianu, der in aller Ruhe die ganze Zeit fern von uns vor dem Kamin saß. Wieder hörten wir das heulen der Kanonenkugeln über uns und Dragon stand plötzlich sehr abrupt auf. „Warum zielen sie jetzt in dieses Gebiet“, sagte Dragon leise und horchte weiter. Der ganze Saal hielt den Atem an und horchte ebenso. Es dauerte nicht lange, bis eine Kugel die Wand durchschlug und kurz danach noch drei oder vier Stück. Wir konnten nur fliehen, dennoch krachte die Decke hinunter und begrub mich unter einem Haufen Holz und Stein. Ich schrie vor Schmerzen auf und versuchte mich zu bewegen, aber ich kam nicht vom Fleck. Madeleine die eben noch neben mir gelaufen war sah ich zunächst auch nicht. „Madeleine“, rief ich laut. „Ich bin hier Jean“, sagte sie leise und ich blickte in die Richtung, woher ihre Stimme kam.



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