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Über Digimon W (Digimon-Fanfiction; Abenteuer, Fantasy):
Zwei Dimensionen sind aufeinander gekracht, die der Digimon und die der Menschen. Somit ist es auch zu den ersten Begegnungen zwischen den verschiedenen Spezies gekommen, doch die Folge ist nicht Frieden gewesen. Mit zwei katastrophalen Kriegen ist das Treffen eröffnet worden.

Heute ist der Letzte von ihnen bereits seit 36 Jahren Vergangenheit, dennoch bleibt die Lage angespannt, denn es herrschen Vorurteile, Unversöhnlichkeit und Feindschaft unter den Völkern.

Aron Rey, ein Schüler der in Gaia ruhig sein Dasein fristet, wird durch schicksalsschwere Ereignisse zwischen die Fronten geworfen und muss sich nun neu zurechtfinden.
Autoren: Zyran647; Kapitel: 2 KapitelRegistrierte Leser: 0; Hinweise: FSK 16  Mum-fsk-gewalt.png Mum-fsk-vulgärsprache.png Zuletzt aktualisiert: 20.02.2015
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Prolog

Schwarzer Rauch stieg zwischen den Häusern auf, verdunkelte den Himmel und legte sich auf die Toten nieder. In den riesigen Kratern tobten die Flammen der Verwüstung, wenn nicht der Boden selbst sich verflüssigt hatte und sich über die aschfahlen Körper wölbte. Flugzeuge sausten durch den Himmel und rasten mit bahnbrechender Geschwindigkeit herab, sodass dabei ein Lärm entstand der jedem Blut aus den Ohren rinnen ließ. Auf den Dächern der Gebäude tobte ein Flammenmeer, das sich unaufhörlich ausbreitete und den Horizont bedeckte. Überall schrien die Einwohner aus ihren Verstecken um Hilfe, doch kurz danach waren sie verstummt. Grüne Bäume verwandelten sich binnen Sekunden in kohlenartige Krallen, die nach oben ragten, bis der Wind sie auseinanderblies.

Keith versteckte sich hinter den Ruinen eines mittelalterlichen Stadttores, während er auf eine Pause des Kugelhagels wartete. Neben ihm auf dem Boden lag sein Kommandeur, das Gesicht erblasst und das Blut aus dem Einschussloch am Kopf quellend. Zu seiner rechten saß seine Kameradin, ein Digimon, die wie er den Beschuss ausharrte. Sie schien an der Schulter verwundet worden zu sein, doch es schien sie nicht zu stören, fast so als bemerkte sie das Leiden das damit verbunden sein musste überhaupt nicht. Kam sie möglicherweise aus einem der Labors und war dort immun gegenüber jeglichen Schmerzen gemacht worden? Darüber wollte Keith jetzt nicht nachdenken und er verstärkte seinen Griff um die Waffe noch einmal mehr. Er saß in der Falle, denn weder konnte er fliehen, noch konnte er sich ergeben und darauf hoffen, dass man ihn lebend gefangen nahm. Ihm blieb nur ein einziger Ausweg aus dieser Sackgasse und das war das Töten der Feinde.

Abrupt endete der Kugelhagel und das Digimon neben ihn stürmte mit lautem Gebrüll hinaus. Kurz danach sprang auch Keith hinterher und feuerte aus seinem Gewehr eine Vielzahl von Schüssen. Seine Kameradin sprang mehrmals umher um dem Schüssen auszuweichen. Dann traf sie mit ihren Füßen die gegnerischen Soldaten und brach ihnen damit die Knochen. Sie wanden sich in Schmerzen und machten sich so für Keith zu leichten Zielen. Unbarmherzig nahm er seine Pistole aus der Tasche, löste die Sicherung und ermordete Einen nach dem Anderen. Als er zur Kameradin hinsah, bemerkte er, dass sie in einen Kampf gegen ein anderes Digimon verwickelt war. Ihn kümmerte das wenig, denn er musste noch den Rest der Soldaten, die am Boden lagen untersuchen, um herauszufinden ob ihr Herz noch pochte. Wenn ja dann würde er sie ins Jenseits befördern und sollten sie nicht lebten würde er trotzdem jegliche Munition, die er bei ihnen fand, gut zu gebrauchen wissen.

Über ihm war ein lauter Knall zu vernehmen und Geröll wurde in alle Himmelsrichtungen verstreut. Um eine Haaresbreite konnte Keith den schweren Trümmern ausweichen die auf ihn herabgestürzt kamen. Er spähte hinauf und machte sofort die Ursache, eine Flugzeugbombe die es beim Aufprall in Unmengen an Teilen zerrissen hatte, aus. Nachdem sich der aufgekommene Staub gelegt hatte erblickte Keith die beiden Digimon, die völlig unberührt von dem Geschehen herum in ihren Zweikampf verwickelt waren. Seine Kameradin erschuf einen Speer aus Eis der gleich darauf vom Gegner mit einem heftigen Keulenschlag zertrümmert wurde. In Panik fiel sie über ein Hindernis und landete auf dem Boden. Der Gegner holte zum Todesschlag aus, doch er erstarrte noch in der Bewegung und brach in sich zusammen. Sein Körper löste sich danach in eine Vielzahl an Nullen und Einsen auf. Der Tod eines Digimon. Anstatt zu verwesen zerbarst ihr Körper in Einzelteile und diese bildeten an einem weit entfernten Ort ein Ei aus dem sie wiedergeboren werden. Keith hatte die Waffe gegen das Digimon erhoben, als es unachtsam war. Somit waren er und seine Kameradin dem Tod für nun von der Schippe gesprungen. Keith reichte seiner Kameradin die Hand und unterstütze sie beim Aufstehen. Ihr Fell war vom Schlamm in den sie gestürzt war vollkommen verdreckt und man konnte die Ursprünglichen Farben des Fells nicht mehr erkennen. Sobald sie wieder auf den Beinen war schlug er vor, dass sie einen sicheren Unterschlupf suchen sollten, wo sie einen Funkkontakt mit den leitenden Offizieren aufbauen. Zwar willigte sie ein, doch sie war noch immer nicht von dem Schock genesen der sie am Boden erfasst hatte. Somit folgte sie dem Mann zu einer ehemaligen U-Bahn Station. Der Geruch von Verwesung kam den Zweien in die Nasen gekrochen und sie sahen Ratten, welche über das Fleisch der Kriegsopfer herfielen.

In einer Ecke versteckt holte Keith das Funkgerät aus seinem Rucksack und begann es zum Funktionieren zu bringen. Er hatte keine Ahnung von der Technik die es zu benutzen galt, denn er war nur ein einfacher Straßenjunge ohne jegliche Ausbildung gewesen, als man ihn rekrutierte. Verzweifelt drückte er auf die Tasten und vertraute darauf, dass es schon irgendwie klappen würde. Derweilen verband das Digimon seine Wunden mit den Bandagen welche es von Keith erhalten hatte. Unterdessen biss es die Zähne zusammen, denn es fühlte den Schmerz sehr wohl, nicht so wie er es vorerst angenommen hatte. Seine Kameradin war nur gut darin ihn vor anderen zu verstecken. Nachdem sie sich selbst versorgt hatte, vernahm sie ein klirrendes Geräusch, das so leise war, dass Keith nichts davon mitbekam. Genauer konnte sie zwar nicht feststellen was es war, aber sie machte Keith nur für den Notfall auf das aufmerksam, was sie gehört hatte. Folglich befahl er ihr sich mit ihm in einem der ehemaligen Shops zu verstecken, da er kein Bedürfnis verspürte seine Neugier zu stillen und herauszufinden was das war. Sie landeten in einem Kleiderladen, wo die größte Anzahl der Waren wild verstreut war. Wenigstens konnten sie sich darunter in Sicherheit bringen, sollte jemand auf die Idee kommen hier unten nach Flüchtigen zu suchen. In einer Umkleidekabine tüftelte er wieder an der Funkmaschine und plötzlich hatte er einen Empfang.

„Hier Keith Maron, E1 von der 47TN an Basis. Basis bitte melden.“ Zuerst hörte er nur ein Rauschen, Explosionen und Schüsse im Hintergrund. Dann endlich antwortete jemand von der anderen Seite auf seine Meldung.

„Hier Basis an E1 Keith Maron von der 47 TN. Wie ist die Situation? Basis Ende“ Er musste überlegen, was er ihnen genau melden sollte, doch er hielt es für das Beste, wenn sie vom Versagen der 47TN erfuhren.

„Hier Keith Maron, E1von der 47TN an Basis. Die Truppe ist zerschlagen worden und verstreute sich in alle Richtungen. Keith Maron Ende.“ Gespannt auf die Reaktion der Kommandierenden im Truppenlager, setzte er sich auf seinen Hintern und lehnte sich an die kalte Trennwand. An der Stange hing der Vorhang herab und versperrte die Sicht auf ihn, wodurch er sich in Sicherheit wagte. „Hier Basis an E1 Keith Maron von der 47 TN. Sammeln sie sich mit den anderen Mitgliedern ihres Trupps in der Basis und bereiten sie sich auf eine neue Operation vor. Basis Ende.“ Das konnte nicht ihr Ernst gewesen sein. Gerade war er dort oben dem lauernden Tod entkommen und jetzt sollte er wieder dorthin gehen. Dennoch hatte er keine Wahl, denn gehorchte er nicht würde er an die Wand gestellt werden. Nun galt es lediglich seiner Kameradin über die Nachricht zu berichten. Fast erwartete er, dass sie mit ihrer kalten Ausdrucksweise dem Befehl ohne zu zögern gehorchte. Doch fürs Erste hatte er noch die Aufgabe den Funkkontakt ordnungsgemäß zu beenden.

„Hier Keith Maron, E1von der 47TN an Basis. Befehle erhalten. Keith Maron Ende.“ Somit packte er den Apparat zurück in seinen Rucksack, erhob sich von seinem Platz und schob den Vorhang zur Seite. Seine Begleiterin, die währenddessen am Eingang Ausschau gehalten hatte, wandte sich ihm zu und er teilte ihr den neuen Auftrag mit. Sichtlich enttäuscht darüber nicht länger hier unten ausharren zu dürfen folgte sie ihm die Stiegen hinauf.

Jäh erbete die Erde und die beiden suchten etwas, woran sie sich festhalten konnten. Eine ehemalige Standuhr erfüllte den Zweck, vorerst, denn es begannen sich Brocken von der Decke zu lösen und auf sie herabzufallen. Das Digimon griff Keith und sprang hinaufzum Ausgang. Überall war es nun sicherer als hier, denn niemand wollte bei lebendigem Leibe begraben werden, vor allem sie nicht. Sie fürchtete sich vor der Vorstellung, wie sie vor Dunkelheit der Dunkelheit, als auch engen Räumen Angst hatte. Ständig erzitterte der Boden und es war klar. Das hatte keine natürliche Ursache und was sich zu diesem Zeitpunkt an der Erdoberfläche abspielte, war zweifellos von erheblichem Ausmaß. Dann war es still und nichts war mehr zu hören, keine Schüsse, keine Explosionen, nicht einmal mehr Laute von irgendwelchen Lebewesen. Keith und seine Kameradin kletterten über die letzten Hindernisse aus der Dunkelheit und sie waren sprachlos. Jegliche Anzeichen von Zivilisation oder leben waren hinfort gefegt worden. kein einziges Gebäude war verblieben, keine Leiche lag irgendwo am Boden. Das einzige was noch vorhanden war, war die heiße Asche auf der sie standen und ein abgrundtiefes Loch im Zentrum der Stadt.

Während den gesamten zehn Jahren des Krieges waren bisher 280 Millionen Kinder, 500 Milliarde Frauen und 1 Milliarde Männer ums Leben gekommen. An diesem einen Tag starben mehr als 2 Milliarden Kinder einen grausamen Tod 1,2 Milliarden Frauen verschwanden binnen weniger Augenblicke vom Gesicht der Welt und 1,5 Milliarden Männer kamen nicht mehr zu ihren Familien zurück.





Bearbeiter dieser Geschichte

Zyran647 (Diskussion) 18:12, 19. Feb. 2015 (CET)