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Kämpfen oder Sterben

Prolog: Der Planet Chi Rho war der äußerste Planet der inneren Kolonien und da die äußeren, fast bis zur Gänze zerstört worden waren. Entwickelte sich der Planet zu einem riesigen Flüchtlingslager. Aber da die Menschen Angst vor einer Verglasung hatten, wollten sie sich sprichwörtlich eingraben und so das Absetzen feindlicher Angreifer erzwingen. Da es unter fast jeder großen Stadt, stillgelegte Minen gab. War dieser Plan wahrlich keine blöde Idee.


4. Mai 2548, 7:23 Ectanus 45 System, Chi Rho New Bilbao, Bezirk: Lower Pounsworth, 7. Wohnblock, 34. Stock, Wohnung von Leo Stank und Haiden Timmer

„Haiden, Schatz, bist du wach?“, sprach Leo, ein 22-Jähriger blonder Mann. Nur ein leises Grummeln war auf seine Frage zu hören. „Jetzt, komm steh schon auf.“, fuhr er fort „ich hab Frühstück für uns Beide gemacht.“ Jetzt wachte auch Haiden auf den sie hatte ordentlichen Hunger. Sie antwortete in einem verschlafenen Blick: „Ok, geh du schon mal in die Küche. Ich komm gleich.“

Leo machte dies auch er schloss die Zimmertür, in der er zuvor stand, hinter sich. Nun war er auch in der Wohnküche seiner kleinen schnuckeligen Wohnung. Entlang der rechten Seite des Raumes befand sich die Küchenzeile mit einer kleinen Kochplatte, einem Spülbecken und einem Ofen. In der Mitte des Raumes stand ein kleiner Küchentisch wo drei Leute gerademal Platz fanden. Ein Fenster spendete dem Raum Licht. Die Sonne schien genau auf den Tisch, es war ein schöner Tag. Keine Wolke war am Himmel. Leo machte es sich auf einen der Stühle bequem. Vor ihm ein Tisch mit Frühstücksutensilien. Es war nicht gerade viel den der Sold eines Corporals, war nicht die Welt. Aber man konnte damit leben. Auf den Tisch stand ein kleines Holzkörbchen voll mit Semmeln, ein Teller voller Wurst und Käse, ein Glas Orangen-Marmelade und zwei Gläser voll mit Orangensaft. Neben dem Körbchen lag die städtische Tageszeitung “NB Bugle“. Auf dem ersten Blatt der Zeitung war ein riesiges Allianzschiff abgedruckt und darüber stand in großen Lettern: „Werden wir heute sterben?“ Leo las diese Zeitung, denn sie war die einzige von der er wusste, dass das UNSC sie nicht für ihre Propagandazwecke nutzte. Leo war heute schon draußen, er kaufte das Frühstück und die Zeitung. Er konnte bei seinem Stammkiosk einen Blick auf einige andere Zeitungen erhaschen, so gut wie alle wollten nichts von dem bevorstehenden Angriff schreiben alle lobten nur die tapferen Spartan II. Doch er glaubte der Verschleierung nicht, anscheinend war die Allianz schon seit April im System. Der Vorstoß wurde nur gestoppt weil eine Eingreiftruppe der Marines das Flaggschiff zerstörte. Eigentlich wollte er die Zeitung aufschlagen um einen der Artikel zu lesen, doch Haiden kam gerade durch die Schlafzimmertür. Sie hatte ihre Uniform des UNSC ´s bereits angezogen, den typischen grünen Trainingsanzug. Sie trat näher an Leo heran und nahm ihm die Zeitung mit den Worten ab: „Ach, lies doch sowas nicht. Der New-Bilbao-Bugle verängstigt doch nur die Bevölkerung also tu mir einen gefallen und kauf ab morgen eine andere Zeitung.“ Leo wusste das seine Freundin der Propaganda glaubte, doch ihm war das egal, solang es nicht mehr war. Er antwortete mit den Worten: „Ja, ja, Schatz. Ich werde morgen eine anderen kaufe, nur für dich. Jetzt kommt und setzt dich hin. Iss ein wenig, bevor du arbeiten gehst.“ „Ok, aber hast du auch an meine Lieblings Marmelade gedacht?“ „Ja, Schatz ist alles da.“ Haiden ergriff die Lehne des Stuhls, zog ihn ein wenig heraus und setzte sich auf diesen. Sie nahm sich eine Semmel, schnitt sie in zwei Teile, schmierte ein wenig Butter und dann die geliebte Orangen-Marmelade auf das Brötchen.


7:38

Die zwei waren immer noch am frühstücken, als auf einmal das Telefon klingelte. Haiden sprang auf ging mit schnellen Schritten hinaus in den Flur und ergriff den Hörer von einem kleinen Tisch. „Hallo, Haiden Timmer. Wer ist da?“, konnte Leo hören, wie sie das Gespräch begann. Nach etwa zwei Minuten beendete sie das Gespräch. Sie kam wieder herein mit einem bleichen Gesicht und sprach: „Sie sind hier. Ich muss weg.“ „Nein, bitte bleib bei mir. Wir flüchten einfach in eine der Minen.“ „Nein, Leo! Ich kann nicht so einfach meinen Dienst vernachlässigen. Mein Squad-Leader Seargent Stalker braucht mich.“ „Aber bitte.“, er machte eine kleine Pause „Ich brauche dich noch mehr. Geh bitte nicht.“ „Leo, es tut mir zwar Leid, aber ich habe einen Dienst zu erfüllen. Mich wird gleich ein M12 Wharthog abholen.“ „Es wird nichts helfen, weiter an dich zu appellieren aber begibt dich bitte in keine Gefahr.“ „Nein, mein Schatz. Wir sollen sowieso bloß das H.Pedia-Building schützen, das ist bloß so eine herunter gekommene MND-Bude.“ Haiden, die noch immer in der Küche stand, drehte sich Richtung Schlafzimmertür und ging hinein. Nach etwa einer Minute kam Sie wieder heraus mit einen kleinen Paket. Sie legte es auf den Tisch mit den Worten: „Hier für dich.“ Sie küsste ihm auf die Stirn und verließ den Raum. Leo wollte noch was sagen, doch er hörte schon wie die Wohnungstür in das Schloss fiel.

Nun war er allein, seine Freundin, sein Schatz war weg. Seine gesamte Familie, wurde durch die Allianz getötet. Seine Eltern kamen bei dem ersten Angriff auf Arcadia, vor vielen Jahren, um. Damals überlebten nur er und sein älterer Bruder. Sie konnten noch von einen hilfsbereiten Marine gerettet werden. Aber sein Bruder weihte auch nicht mehr unter ihm, als er 18 war, meldete er sich für das Chor, er war ein guter Soldat. Aber er wurde 2547 von einem Mgalekgolo, besser bekannt als Jäger, auf dem Planeten Skopje getötet. Nun war er allein. Ganz allein.

Doch das kleine Paket von Haiden war noch da. Leo öffnete es ganz langsam, er nahm den Deckel ab und ein kleiner Umschlag kam zum Vorschein und darunter war eine M6D Magnum, er wusste was für eine Waffe das war, den in der ganzen Stadt wurde Werbung dafür gemacht. Er ergriff den Umschlag, öffnete ihn und nahm den Brief heraus. In dem Brief stand, dass Haiden ihn liebte und dass die M6 mit den drei Magazinen für ihn wäre. Er legte den Brief nieder, ihm rann eine große Träne über die linke Wange. Er wollte einfach nicht allein sein. Er wollte bei Haiden sein, er hatte sonst keinen Menschen den er noch gut kannte. Seine Kollegen in der Arbeit, bei Traxus waren nicht gerade die nettesten Typen. Doch er wusste wie er sich den meisten Ärger ersparen konnte. Er wollte jetzt erst richtig anfangen zu heulen. Doch er hörte irgendetwas anderes heulen, es brummte ungewohnt. Er stand auf, ging hin zur Glastür und schob sie zur Seite. Er trat hinaus, hier draußen war es viel heißer. Die Sonne stand hoch. Er blickte hinunter auf die Straße, dort war das Chaos ausgebrochen. Ein großer Stau hatte sich gebildet. Menschen liefen über die Straße. Alle hatten sie, ihre Autos stehen gelassen und flüchteten zu Fuß. Der Grund dafür war ein Landungsboot der Allianz. Es landete etwa 150 Meter die Straße hinauf. Dort war ein kleiner Platz, dort konnte es ohne Probleme die tobringenden Soldaten ausladen. Je eine Luke an den Seiten ging aus auf und etwa 15 Monster sprangen heraus. Kleinere und Größere. Im Gesamten waren es 5 Wesen, die das UNSC Eliten nannte. Der Rest bestand komplett aus den gut 1.50 kleinen Viechern. Leo konnte diesen Treiben gut zusehen, denn er war hier vorerst sicher. Der Platz war völlig leergefegt kein Mensch war hier, nur 15 Allianz Anhänger. Sie orientierten sich erst einmal, doch dann brüllte einer der Eliten in roter Rüstung auf. Es war so laut das Leo es noch gute hörte. Danach war es kurze Still, dann liefen die Monster los. Zum Glück nicht in seine Richtung sondern die komplette andere Richtung, nämlich nach Norden. Leo wusste jetzt er musste aufbrechen. In die Minen hinein, dort war es halbwegs sicher. Er ging wieder hinein und schloss die Glastür hinter sich. Eigentlich war Leo ein ordentlicher Mensch. Im Normalfall würde er den Tisch aufräumen aber im Normalfall waren auch keine Monster in den Straßen von New Bilbao. Er ließ den Tisch linksliegen und ging hinaus in den kleinen Flur, dort waren vier kleine Haken an den Wänden, auf einen der Vier hing seine graue Jacke. Er nahm sie vom Haken und schlüpfte erst mit den rechten und dann mit dem linken Arm in die jeweiligen Ärmel. Er zog sie an und schloss den Reisverschluss hastig. Er wollte schon fast zur Tür hinaus stürmen, doch er vergas was. Das Geschenk. Er drehte sich um und ging zurück in die Küche, an den Tisch. Er nahm die Pistole heraus und nahm gleichzeitig mit der anderen Hand eins der drei Magazine, er steckte es in die Pistole und zog den Schlitten in einer gekonnten Bewegung zurück. Er stecke noch die zwei anderen ein und ging wieder zur Wohnungstür. Nun war er Bereit, jetzt konnte es erst richtig losgehen.


4. Mai 2548, 7:52 Ectanus 45 System, Chi Rho New Bilbao, Bezirk: Lower Pounsworth, 7. Wohnblock, 34. Stock, linker Flur

Leo stand vor seiner Wohnungstür, er blickte durch den langen Flur. Hier war eine reine Unordnung ausgebrochen. Unzählige Koffer standen auf dem Boden, die teilweise den Weg versperrten. Aber seltsamerweise war keine Menschenseele hier. Leo schritt durch den Flur, hier wurde ihm klar, dass es wirklich kein Scherz war. Die Allianz war wirklich hier, auf Chi Rho. Jetzt gab es im Grunde nur noch mehr einen wichtigen Satz nämlich: „Kämpfen oder Sterben!“. Dieses Sprichwort kannte Leo von seiner Mutter, sie hatte es ihm früher oft gesagt. Es sollte einfach als Mutmacher fungieren. Damals verstand Leo dieses Sprichwort nicht, doch jetzt verstand er es. Jetzt war dies sein Motto. „Kämpfen oder Sterben“

Er war an den Liften angekommen zum Glück waren sie noch im Betrieb. Er drückte den Knopf, vom Lift, der auf halber Höhe der Lifttür angebracht war. Kurz danach begann eine Anzeige über der Tür zu leuchten. Sie zeigte die Zahl 27 an also war er nicht weit entfernt, so war der Hochgeschwindigkeitslift schnell da. Nach einer gefühlten Sekunde war er da, die Tür öffnete sich und er war leer. Er trat hinein und betätigte den Knopf für das Erdgeschoss. Die Tür schloss sich sofort und er war binnen wenigen Sekunden in der Lobby des großen Hauses. Die Tür schnellte wieder zur Seite doch diesmal war es hier nicht so ruhig, hier war jetzt wirklich das Chaos ausgebrochen. Koffer, Glasscherben und Menschen lagen hier auf dem Boden. Der Boden war Blutverschmiert. Leo hatte jetzt Angst, dass hier auch Allianzler wären. Er griff schon nach seiner Pistole, doch er blickte sich um. Hier waren keine Plasmaspuren, es sah aus als wären die Leute durch Menschenwaffen getötet worden. Wenn man genau blickte sah man auch, dass dies stimmte. Auf dem Boden lag ein Mann mit einer Magnum in der Hand. Leo ging näher zu ihm hin, er erkannte ihn. Es war Marc Pilum vom Stock 36. Eigentlich ein sympathischer Mann doch so konnte man sich täuschen. Leo lies die Lobby hinter sich liegen und trat durch die zerschossene Glastür. Als er aus dem Schatten der Gebäudes trat spürte er die Sonne auf seine Haut strahlen. Es brannte richtig. Leo sah sich um, nach Norden und nach Süden, er erkannte nirgendwo Feinde. Aber dadurch dass die Monster nach Norden gestürmt waren, lief er gen Süden. Richtung Hafen. Richtung Minen.


4. Mai 2548, 8:12 Ectanus 45 System, Chi Rho, New Bilbao, Hafengelände

Leo stand zwischen meterhohen Containern, hier auf dem Hafengelände. Der Hafen war der größte auf dem ganzen Planeten. Zwar war die Stadt mit gerade mal 5,6 Millionen für die damaligen Umstände nicht gerade groß aber, der Hafen war der größte. Der Grund dafür waren erstens die Minen, in denen bis zum Angriff noch Titanium-A gefördert worden war und zweitens die Halbinsel auf der der Hafen gebaut wurde. Diese Halbinsel ragte weit ins Rhoanische Meer hinein. Die Bevölkerung wurde informiert dass hier ein Eingang der Minen war, deshalb strömten auch sehr viele Menschen hier her. Doch Leo konnte ihn nicht finden, er hatte sich schon verlaufen in einem Labyrinth von blauen und roten Traxus-Containern. Doch Leo war nicht ganz so doof wie es seine Kollegen ihm immer vorhielten. Er orientierte sich aus dem Labyrinth dank der Bodenmarkierungen. Als er draußen war befand er sich auf einer engen Straße, die knapp zehn Meter breit war. Auf beiden Seiten standen die Container. Leo wollte schon fast aufgeben, doch dann erkannte er den Eingang. Er war ungefähr 400 Meter südlich. Er startete zu rennen, denn Haiden erzählte ihm ab einer bestimmten Anzahl von Personen werden keine Personen mehr hineingelassen. Er lief richtig schnell, denn das Adrenalin schoss ihm durchs Blut. Nach nicht einmal zwei Minuten stand er schon am Eingang. Dieser hier war eng bedrängt. Knapp 70 Leute standen hier. Insgesamt wurden vier Geschütznester installiert, zwei an jeder Seite. Eins am Boden eins auf einer höher gelegenen Position . Dieses Gebäude war somit ganz gut geschützt. An der knapp sechs Meter breiten Tür war ein Maschendrahtzaun angebracht. Nur ein kleines rechteckiges Loch gab Durchlass. Hier standen drei Marines mit Sturmgewehren. Einer der drei schrieb sich die Namen der Personen auf. Leo stand ganz am hinteren Ende der Menschenmenge. Er wollte sich nicht durchdrängen, auch in so einer Zeit war er noch anständig. Leo stand dort etwa eine Minute. In der Schlange ging es kaum weiter. Doch dann bekamen die Marines, einen guten Grund den gesamten Zaun zu öffnen. Ein Phantom wie vorher flog zu dem Gebäude. Zum Glück war über dem Gebäude, der Kran zur Verladung der Container. So musste das Fluggefährt knapp 60 Meter weiter unten landen. Das bot dann genug Zeit, dass alle Personen sicher hineinkamen. Die Männer in allen Geschützen Verliesen ihre Waffen und stürmten ebenfalls in den Innenraum. Als alle drin waren, schloss sich die dicke Stahltür. Der Innenraum des Gebäudes war ein quadratischer Raum, seine Seitenlänge betrug knapp 25 Meter. In der Mitte des Raumes war der fünf Meter lange und breite Lift. Im Raum war das Licht leicht dunkel, das löste schon leichte Angst aus. Doch als dann noch die Allianzler vor der Tür, begannen diese zu attackieren. Brach drinnen Panik aus, Menschen schrien und kleine Kinder begannen zu weinen. Der ranghöchste Soldat, begab sich auf einen kleinen Wagen, der zum Transport des Titanium gedacht war und begann zu sprechen: „Guten Tag. Hallo.“, seine Worte gingen unter dem Lärm unter „Hallo, jetzt sein sie doch mal bitte ruhig!“, jetzt schrie er, so laut das alle sofort die Klappe hielten. Leo hatten sich durch den ganzen Tumult nach vorne gekämpft und stand zwei Meter vom dem Offizier entfernt. „So, Leute wir werden und jetzt in die Minen begeben. Ohne Hektik und schön geordnet.“, gab der Offizier von sich. Er fuhr fort: „In diesem Aufzug finden maximal 15 Leute Platz. Frauen und Kinder zuerst, danach die Männer. Dieser Lift fährt ungefähr 600 Meter in die Tiefe, für den Weg hin und zurück braucht er knapp fünf Minuten. Wir werden jetzt beginnen, die ersten sollen bitte schon mal in den Lift treten.“ Nach nur wenigen Sekunden, bildete sich eine kleine Menschentraube auf dem Lift, der von einem Stahlgitter umkreist war, nur auf einer Seite konnte man hinein treten. Ein Marine ging zu einer Schaltkontrolle und aktivierte dort den Lift. Der Lift machte sich sofort auf den Weg, nachdem er im Boden verschwunden war, schloss sich eine knapp 20 cm dicke Luke hinter dem Lift, so konnte keiner den Schacht hinunter fallen. So der Lift war weg, während die Allianz immer noch mit allen was sie hatte auf die Tür schoss ging Leo zu dem führenden Offizier und fragte: „Guten Tag, Sir. Ich bin Leo Stank. Meine Frau ist ein Soldat, ich wollte nur von ihnen wissen, ob sie noch lebt?“ Der Soldat vor ihm stand erst einmal mit verzogener Miene vor ihm, doch dann beantwortet er die Frage: „Ok. Mister Stank, ich bin Seargent Peter Peters. Wie heißt sie und wo hat sie heute gekämpft?“ „Ihr Name ist Haiden Timmer. Sie sagte heute Morgen zu mir das die das H.Pedia-Building beschützen müsse.“ Der Seargent nahm ein paar Mal Luft und darauf begann er zu sprechen: „Sir. Es tut mir sehr leid, aber…“, er stotterte vor sich hin. Leo schrie leicht entsetzt: „Was aber?“ Peter konnte nach einem kurzem tiefen Lufthohlen die Worte heraus bringen: „… aber das Pedia Gebäude wurde gerade gesprengt um geheime MND Akten zu sichern, es tut mir sehr leid.“

Leo, sackte zusammen die Tränen schossen ihm sofort ins Auge. Seine Haiden soll tot sein? In ihm wütete ein Kampf zwischen Wut gegen sich selbst und tiefster Trauer über den Verlust. Er hatte schon so vieles Leid ertragen müssen und jetzt das? Leo konnte es immer noch nicht glauben, er wollte es nicht glauben deswegen schrie er den Seargent an: „Nein! Das kann nicht sein! Sie lügen mich an! Ich hasse alle, diese idiotische Allianz! Warum macht die bloß sowas? Warum fügen die so viel Leid zu?“ Der Seargent reagierte nicht gerade verständnisvoll: „Sir, ich weiß nicht warum die Allianz das macht aber sie helfen uns jetzt auch nicht wenn sie wie ein kleines Baby heulen. Also reisen sie sich zusammen. Die Frau ist tot.“ Leo konnte es nicht fassen, dieser Arsch. Er konnte sein Leid nicht verstehen, das konnte niemand. Er zückte seine Pistole, er zielte auf den Seargent und schrie ihn dabei an: „Sie törichter Idiot, verstehen sie mein Leid nicht? Ich habe alles verloren.“ Nur kurz nachdem Leo die Waffe hob, zielten ungefähr zehn Waffen auf seinen Kopf. Peter reagierte mit den Worten: „Hey, Mann. Das wollen sie doch nicht. Legen Sie doch einfach die Waffe weg und verkraften sie den Schmerz.“ darauf. Leo wollte es nicht verstehen, was war das nur für eine Wut in ihm, gegen sich selbst und gegenüber der Allianz. Er wollte keine Mörder sein, so drückte er die Waffe unter sein Kinn und betätigte den Abzug.

Epilog: Kämpfen oder Sterben, das war Leos Motto, doch was war jetzt bloß geschehen? Er kämpfte mit sich selbst doch verlor er diesen Kampf. Er starb obwohl er kämpfte. Eigentlich ein blödes Sprichwort dieses „Kämpfen oder Sterben“?


ENDE



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